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III. Zeitalter Friedrichs des Großen.
Naturforscher, schiffen sich mit ihm ein. Die Reise ging von Englandnach Brasilien, von da an der Küste Südamerika's hinunter, umdessen Spitze herum in die Südsce. Cool ging aber nicht durch dieMagclhanische Meerenge, sondern durch die Straße Le Mairc. Erlandete an der südlichsten Seite, dem kalten Fcucrlandc, wo Banksund Solandcr beinahe Opfer ihres Eifers für die Botanik gewordenwären; darauf segelte er um das seit Anson gcfürchtetc Cap Hornund näherte sich dem Südpol. Aus der Rückkehr nahm das kurzvorher vom Capitän Wallis entdeckte Otaheiti (auch Gcorgsinselgenannt) die Seefahrer auf. Als Cook hier den astronomischen Zweckdurch Beobachtung des Durchgangs der Venus erreicht hatte, um-schiffte er dann die Insel und eilte abermals nach dem Süden, umein von andern Seefahrern und von Erdkundigen vermuthetes Süd-land aufzusuchen. Er segelte bis zum 40. Grade der Breite, ohneetwas zu finden, und darauf nach der Küste von Neuseeland. SeitTasman's Zeit (1642) war dasselbe nicht wieder besucht und bis jetztfür einen Theil des festen Südlandcs gehalten worden; Cook aberfand es durch Umschiffnng als zwei getrennte Inseln von bedeu-tendem Umfange. Mit vieler Sorgfalt untersuchte er die Küsten undumher liegenden Znscln. Die herrliche Lage dieses Landes, in derMitte zwischen Afrika, Ostindien und Amerika, sein schönes Klima,seine Erzeugnisse, besonders die Neuseeländische Flachspflanze, schienendasselbe für eine künftige Verbindung mit Europa bedeutsam zu machen.
Weil aber der Winter mit seinen Stürmen hcrannahetc unddas Schiff die Rückreise durch die Südsce nicht bestehen konnte, nahmCook den Weg nach Ostindien und langte an der Ostscite Nenhvl-lands, in der von ihm benannten Botanybay an. Er war derErste, der diese Seite von Neuholland berührte. Obgleich die Küstesehr gefahrvoll war, beschiffte er sie doch vom 38. bis zum 10.Grade südlicher Breite, bis zu der von seinem Schiffe benanntenEndeavourstraßc, zwischen Neuholland und Guinea. Drei Mo-nate lang mußte er sich durch eine Reihe von Klippen winden,die seinem Schiffe jeden Augenblick den Untergang droheten.Aber mit nnermüdcter Sorgfalt und ungestörter Besonnenheitleitete Cook sein Fahrzeug. Keine übcrstandcnc Gefahr hinderteihn einer neuen entgegen zu gehen, auf Gewässern, die nochkein europäisches Schiff befahren hatte. So überzeugte er sich vonder Wasserscheide, welche zwischen Guinea und Ncusüdwales Stattfindet. Das letztere Land nahm er für König Georg III. in Besitz,und trat dann die Rückreise an. Seine Ankunft in England erfolgte