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III. Zeitalter Friedrich's des Großen.
unverschämter Diebereien in Zwist. Am 14. Februar 1779 begabsich Cook selbst mit einigen Leuten an's Land, um ein gestohlenesBoot von dem Oberhaupte der Insel zurückzufordern. Eine frecheBeleidigung, die ein Insulaner sich erlaubt, reizt den sonst so beson-nenen Seefahrer zum Jähzorn; er feuert seine Flinte ab und siehtsich alsbald von einer wüthenden Menge umgeben, von welcher ernebst vier der Scinigen überwältigt und gctödtct wird. Sein Schiffkehrte nach Europa zurück, wo die Nachricht von diesem Ende desgroßen Entdeckers mit allgemeiner Theilnahme aufgenommen ward.
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ZMVtz'8 II. MüMtN.
Daß der in Maria Theresia lebende Sinn der Achtung vorbegründetem Rechte und der Sorge für Erhaltung der Grundlagenalles Staatslcbens keine Bürgschaft für gleiches Walten ihrer Söhnebiete, zeigte sich schon an dem zweiten derselben, Leopold, der nachdes Vaters Tode Großhcrzog von Toscaua ward. Unter dem Ein-flüsse des Gallikanismus, des Jausenismus, und der Tagesphilosophichatten sich in Bezug auf die Kirche auch bei Solchen, die nicht voneinem bewußten Zerstörungseifer geleitet wurden, Ansichten gebildet,deren Anwendung nur zerstörende Wirkung haben konnte. DieKlöster waren bei der Unabhängigkeit, in welcher ihre Mitgliederentweder durch Besitz oder Armuth lebten, ein Gegenstand des An-stoßes für die Freunde einer über alle Verhältnisse sich erstreckendenFürstengewalt, zumal der von den Ordensgeistlichen auf das Volkgeübte Einfluß die Furcht vor Widerstand gegen durchgreifende Neue-rung wach erhielt. Daß in vielen Klöstern die Zucht verfallen, unddas Leben nicht mehr dem Geiste der Gründer entsprach, bildete denbequemsten Vorwand für Verurtheilung des dem Geiste der Zeitlästigen Klosterwesens, indem das, was Entartung war, der Ein-richtung selbst zur Last gelegt wurde. Der Werth, den das ascctischcLeben nicht allein für seine Thcilnchmer, sondern auch für seineZeugen hat, kam nicht in Betracht vor einer Staatswcisheit, die ihrZiel in Steigerung der auf Erwerb gerichteten Kräfte sah und auder Menge müssiger Hände Aergerniß nahm. Nächst den Klösternwar es Rom, als Mittelpunkt der kirchlichen Einheit, das allenHaß des Zeitgeistes auf sich zog.
Daß alle Theile der Kirche nur in Verbindung mit ihrem Mittel-punkt Lebenskraft zu bewahren vermögen, war in den Augen der