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IV. Zeitalter der Revolution.
in den untern Hof hinabgeschleppt, lind ohne die lange Berathungüber die Art ihrer Hinrichtung wären sie alle verloren gewesen,ländlich aber eilte, freilich eine volle Stunde zu spät, Lafayettc mitTruppen herbei, und unterstützte die französischen Garden in ihremBemühen, die dem Tode Geweihten zu retten. Der Ruf erscholl:Gnade den Garden! Nun aber wollte die Menge den König sehen,irr trat auf den Balcou, bat um Schonung für seine Gardes-du-Corps.Aber als Preis der Gnade tonte ihm das Geschrei entgegen: „DerKönig nach Paris!" Zugleich verlangte man nach der Königin.Die muthigc Tochter Maria Theresia's erschien mit ihren Kindernauf dem Baleon, Lasapctte schützend neben ihr. Es war eilf Uhr-Morgens. Mancher Rath war drinnen gepflogen und wieder ver-zichtet, als der König noch einmal den Baleon betrat und dem Volkeerklärte: er sei entschlossen, nach Paris zu ziehen. Alsbald ertönteein Freudenfener aus allen Gewehren. Alan vernahm im Sitzungs-saale der Nationalversammlung nur ein Paar hundert Schritte vonda, schnell, was das bedeute, und auf den Vorschlag von Mirabeanund Barnarc gab die Versammlung die Erklärung ab, sie sei unzer-trennlich von der Person des Königs. Der doppelte Zweck des Zugesnach Versailles war erreicht.
Nur kurze Frist und es ging schon fort. Sieben lange Stunden,voir zwei Uhr bis nenn, verbrachte der König im Wagen, begleitetvon seiner Familie, umströmt von einer verworrenen Masse von40,000 eifernden, schießenden, manchmal höhnenden, drohendenMenschen, welche jede raschere Bewegung hinderten. Oft auch schollenJubclgesänge dazwischen und man beglückwünschte sich wegen dernun überstandcnen Hungcrsnoth mit den häufig wiederkehrenden Ge-sänge: „Hier bringen wir den Bäcker, die Bäckerin und den kleinenBäckerjnngen." Das Gewühl ward undurchdringlich, als man nmsieben die Barrieren der Hauptstadt erreichte. Man brauchte zweiStunden von da bis zum Stadthause. Hier hatte der König nochdie Glückwünsche des Gcmeinderathes zu überstehen, fuhr dann ab indie öden Gemächer der seit so lange unbewohnten, noch gar nichtfür seinen Empfang eingerichteten Tuilericn, wo er fortan unter demSchutze der hauptstädtischen Nationalgarde leben sollte.