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8 33. Der Kntheil der ffandelswell, des .sraumgeschlechkund der 8cla»en an der Verbreitung desChristenthums.
Wie die Soldaten, so trugen auch die Handels-leute die Predigt des Evangeliums von einem Ende derWelt zum andern. Die Hauptstapelplätze des Handels lagenseit undenklichen Zeiten an der Südostküste des mittel-ländischen Meeres in der nächsten Nähe des heiligen Lan-des. Wir erinnern nur an Tyrus und Sidon. Unterden römischen Kaisern war hauptsächlich Alexandrienim Besitze des Welthandels, und eben Alexandrien wurdein den ersten Zeiten des Christenthums zu einer derblühendsten Pslanzstädte der göttlichen Lehre. Der Handels-verkehr im römischen Reiche war aber ein höchst lebhafter.Denn die Großen der Erde hatten vielleicht noch nie soviele Bedürsnisse, als am Vorabende der römischen Kaiser-zeit, «wo Cicero bei einem Vermögen von nahezu1,800,000 Gulden keineswegs unter die reichen Senatorengehörte, wo sein Nebenbuhler, der Redner Hortensius,sogar seine Bäume mit Wein begoß, wo man zu einerleckern Mahlzeit Psauen aus Samos, Hühner aus Phry-gien, Kraniche aus Melos, Hechte aus Pessinus, Murenenaus Tartessus, Thunfische aus Chalcedon, Austern ausTarent, Muscheln aus Chios, Böckchen aus Aetolien,Nüsse aus Thasus, Datteln aus Aegypten, Eicheln ausSpanien kommen ließ, wo Decken und Wände derSpeisezimmer beweglich gemacht wurden, damit sich dieGäste bei jedem Gange der Mahlzeit in neue Räumeversetzt glaubten, wo man vor und nach dem Schmausezu Brechmitteln griff, um die Eßlust zu reizen und denMagen zu erleichtern, wo der Schlemmer Apicius Gift