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rief natürlich noch die letzte Kraft desselben zu einerReaktion auf, welche erfolgte, als im Jahr 361 Juliandes Konstantins Nachfolger ward, aber nur zeigte, wie inder That das Heidenthum nicht mehr im Stande sei, sichdem Christenthum gegenüber zu halten. Zwar wagt Jo-vian, Julian's Nachfolger, obwohl eifriger Christ, nichtdie Anordnungen Constantius' zu wiederholen, sondernbefreite das Christenthum bloß von dem inzwischen überdasselbe verhängten Drucke. Auch als Valentinian I.nach Jovian's Tode (365) folgte, und seinen BruderBatens zum Mitkaiser (und zwar im Orient) hatte, er- ,neuerten sie ebensowenig die Verfolgungen des Heiden- Ithums, als die Söhne und Nachfolger des Erstem (373) iim Occident, Gratian und Valentinian ll. Erstals Valens im Jahr 378 im Kampfe mit den in dasReich aufgenommenen, sich empörenden Gothen in derSchlacht von Adrianopel seinen Tod gefunden hatte, nach-dem der aus Spanien herbeigerufene Mitregent des Gratian,Theodosius, Kaiser im Orient geworben war, suchteer das Heidenthum in seinem Reiche zu unterdrücken.Dann trat Maximus in Britannien als Imperator auf;Gratian (der letzte Imperator, der den Titel kontiksxwaxiwus führte) ward ermordet; Valentinian II.flüchtete zuTheodosius, und dieser, — nachdem er denMaximus besiegt, Arpigast (oder Arbogast, ein Franke) sden Valentinian II. (der unglücklicher Weise seine Re-sidenz in Vienne aufgeschlagen und sich dadurch in die Ge-walt der Empörer gegeben) ermordet hatte (392) undebenfalls erlegen war, — vereinigte dann wieder dasganze Reich unter seiner Herrschaft. Kurz vor dieser Zeit(im Jahr 391) war es endlich dem Bischof von Alexan-drien, Theophilus, gelungen, die Zerstörung des präch-