Band 
Erster Theil.
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frischen Kreuzes, den Ausgangspunkt, von welchem dasLeben nach den vier Richtungen Länge und Breite, Höheund Tiefe in die Welt ausströmt, wie Asien, die Wiegedes Menschengeschlechts, den Ausgangspunkt bildet, vonwelchem das Menschengeschlecht nach denselben vier Rich-tungen oder Winden, Osten und Westen, Süden undNorden über die Erde sich ergoß. In dieser gegenseitigenBeziehung zwischen dem Sitze der weltordnenden Gott-heit oder göttlichen Weltordnung, und der Wiege der erd-bevölkernden Menschheit oder menschlichen Erdbevölkerung,welcher die Wiege des Menschengeschlechtes, Asien, ebenseinen Namen verdankt, erscheint dieses den Mittelpunktder Erde* bildende Land als Reflex, als Abbild der imMittelpunkte der Welt gelegenen Götterwohnung, und dieAsgard selbst wird im Verlaufe der Entwicklung derGöttersagen nach Asien verlegt und sogar in asiatischenStädten, wie namentlich in Troja verkörpert,** woraussich die Sage von einem Auszuge des Frankenvolkes mitAntenor aus Troja entsponnen haben mag.

Die Göttcrwohnung oder Asgard im Mittelpunkteder Welt hatte einen ungeheuren Umfang und mochte indieser Beziehung füglich dem größten Welttheile der Erdeverglichen werden. Sie hat eine zahllose Menge ver-schiedener Abtheilungen oder Räume, prachtvoll, wiedie reichsten und blendendsten Feenpalaste der mittelalter-lichen Märchenwelt. Die schönste Abtheilung war derRaum, in welchem Odin seinen Wohnsitz hatte, Val-höll oder Walahalla, Odin's Salir, die himm-

Die Chinesen nannten von jeher und nennen noch heutzutageihr Land das Reich der Mitte sowohl, als das himmlische Reich.

Bgl. Mone, Geschichte des Heidentdums im nördlichen Europa.Bd. . S. 305. 334 und 335.