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wenigstens einen Theil der Welt zum Wohnplatze zu er-obern. Einen solchen Zug nannten sie Heerfahrt, undsich untereinander gegenüber dem Zugführer Gefährten(xelorau, Mehrzahl von gskera), ihre Gesammtheit aberGefolgschaft (comitutus, die Begleitschast, auch oxer-oitus , das Heer f daher die Gefährten oxsreitnles, Heer-gesellen f, angelsächsisch auch Fesitll von sitk, die Reifteund xasinck von sinä, der Weg, woher unser heutigesGesinde). Im Hinblick auf ihren kriegerischen Charakterwerden die Gefährten Wohl auch Degen (tlieZn, derTüchtige, woraus das mittelalterliche Latein tdanus ge-bildet, der Ursprung des Volksnamens der Dänen undunsers deutschen Wortes Unterthan), und weil sie meistdurch ihre Verhältnisse aus dem Hause getrieben wordenwaren, auch Recken, d. h. Vertriebene, Geächtete, Lan-desflüchtige genannt. Der Anführer hieß Gefolgsherr,Herr, llsrro, der Höhere, auch korosto, der Höchste, beiden lateinischen Schriftstellern prineeps, der Erste, derVorderste, der Fürst. Ihm waren die Gefährten zum Ge-horsame und zur Treue verpflichtet; sie hießen deßhalbauch seine Getreuen (nntrustiones) ; sie mußten ihmnamentlich im Kampfe zur Seite stehen, zum Halte die-nen, hold sein. Der Eid der Treue, den sie ihm schwö-ren mußten, wurde deßhalb Holdeid oder Hulde ge-nannt. Die Treue aber war gegenseitig, auch der Herrmußte ihnen hold sein; er wurde darum auch kurzwegHold genannt.
8 78. Zweck der Heerfahrten und Früchte derselben besondersim Dienste der römischen und griechischen Kaiser.
Der Zweck der Heerfahrten war Eroberung von Wohn-plähen. Anfangs fand man dieselben auf dem Boden,