Band 
Erster Theil.
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den man schon bei der allgemeinen Völkersluth in Besitzgenommen hatte, aber dieser war zu sehr von Wäldernund Morästen durchschnitten, und der Germane hatte beiall seiner kindlichen Liebe zu dem Stück Erde, auf welchemer geboren wurde, noch zu wenig Stätigkeit gewonnen,,um jene auszuroden, diese trocken zu legen, und im Vater-lande sich von der Natur eine wohnliche Heimat zu er-obern. Er ließ lieber die Wälder Wälder und die MorästeMoräste sein und zog, statt mit Karst und Axt gegen dieNatur zu Felde zu ziehen, mit Schwert und Speer in dieWelt hinaus, um sich in einem sonnigeren und wonnigerenLande einen dankbarem Boden von den Menschen zu er-kämpfen. Die Erde war weit und breit überall besetzt;sein Volk hatte sich über Skandinavien ausgebreitet, undvon dort aus sogar das entlegene Island mit Niederlas-sungen angefüllt. Wenn er sich nicht mit unsäglichemFleiße in den unwirthbaren Theilen Germaniens an-bauen wollte: sonst war nirgends ein Plätzchen mehr frei,er «mußte hinaus in's feindliche Leben«* und sich, jenach Umständen auf dem Wege der Güte oder der Ge-walt, in der Fremde zu verschaffen suchen, was ihm vonder Heimat versagt war. Und schon aus halbem Wegekam man ihm von dort aus entgegen. Sein Arm wargefürchtet und darum auch gesucht, so weit die römischeund griechische Zunge reichte. Die Tage, in welchen erungerufen gekommen war, die Tage der Cimbernfahrthatten seinem Heldenthume ein unvergängliches Denkmalin den Jahrbüchern der Geschichte gesetzt, und dieses riefihn namentlich den römischen und griechischen Kaisern,sobald sie sich von andern Seiten bedrängt sahen, in's

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