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nahmen zwei Drittel und ließen der frühern Bevölkerungbloß das dritte. Deßhalb bezeichnete der Ausdruck: «derDritte" dort den Antheil nicht der Sieger, sondern derBesiegten, und auf dieses Drittel wurde noch eine Ab-gabe gelegt. Noch schlimmer erging es den Briten mitihren sächsiscken Hülfsgenossen, sie mußten ihnen ganzweichen.
Das der alten Bevölkerung abgenommene Land wurdeübrigens in der Weise unter die Gefolgschaft und ihreFührer vertheilt, daß Alle nach Verhältniß ihres Standesund Ranges, wohl auch ihrer Leistungen dabei bedachtwurden. Der Gefolgschaftsherr erhielt natürlich das Meiste,aber er durfte sich keine Handbreit mehr aneignen, als ihmgebührte. Jedem, dem Höchsten wie dem Geringsten, warsein bestimmter Antheil zugemessen. Das ganze Gefolg-schastswesen war militärisch organisirt, es entwickelte sickdeßhalb im eroberten Lande alsbald zum Militärstaat. «DieGefolgschaften bestanden der Natur der Sache nach ausLeuten sehr verschiedenen Stammes, die unter mannigfachverschiedenem Volksrecht (wenn auch überall dieselbe all-gemeine Grundlage war) und unter eben so verschiedenerSitte aufgewachsen waren. Darum mußte eine strengeHeerordnung eintreten und immer nothwendiger wurde dieß,je mehr diese Kriegshaufen unter Häuptlingen durchSchaaren daheim unzufriedener, hungernder, zum Theillandslüchtiger Leute, durch aus ihrem Besitz getriebeneVölkerreste, ja durch ganze fortgedrängte Völkerschaften zuHeeren vermehrt, je mehr die Häuptlinge zu wahren Heer-königen wurden. Dann benützte der Heerkönig die Gliederseines Gasindi, seine eowitoo, (Aeteran, Gefährten,woraus durch Buchstabenversetzung vielleicht xoretan unddavon dann Gras entstanden), um sie als Offiziere den