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Abtheilungen dieses größern Heeres vorzusetzen. Ueber jezehn oder zwöls Kriegsleute (Heergesellen, lmi-im-m) warein Zehntgras (LWKaninx, äoesmis) gesetzt. Ueber je zehnsolcher Zehnten war ein Hundertgraf gesetzt (buntari,eontonsrius) , über zehn solcher Hunderte ein höherer An-führer (bei den Wandalen Nillonw prselocti, bei den West-gothen tllusuräilatds, Tausendführer) in der Regel schlecht-hin Graf l^rat-io, eomos) genannt, oder Zogo (äux).Man darf sich indeß diese Abtheilungen weder immer alsder Zahl nach streng bestimmt, noch überall gleichmäßiggeordnet denken, denn z. B. bei den Longobarden scheinendie Unterabtheilungen oder Zehnten (auf die man durcheinen Beamteten, der den Titel äoeanns hat, geführt wird)je aus einem Geschleckt (tarn) von bald größerem, baldgeringerem Umfang bestanden zu haben. Ueber allen seinenGrafen stand der Heerkönig.« * Dieser ist aber nicht nurHeerführer, er ist auch Gemeinde- oder Stammes-oberhaupt. In seiner Gewehre steht die gesammte Gefolg-schaft, und seine Wehre, sein Anwesen ist das in Besitzgenommene Land, ihm, dem Reichen, Gewaltigen gehörtdas Reich, ihm steht auch die höchste Gewalt in demselbenzu. Er ist Richter, Gesetzgeber, Oberpriester; aber in Allemstehen ihm seine Grafen rathend und mitwirkend zur Seite.«Seine Sippe, die königliche Familie, und die Sippendieser seiner nächsten Gefährten, die Vordersten oder Fürsten,bilden nun den Adel. Sie waren, den heimatlichen Ver-hältnissen gemäß zu schließen, sämmtlich durch die Bandeder Verwandtschaft mit einander vereinigt. Der König wardaher nicht bloß im Angemeinen Stammesoberbaupt, son-dern er war, in Beziehung auf die große Adelssippc,