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mit diesen und den frühern Eindringlingen, den Sach-sen, zu dem Mischvolke, das heute noch den Namen derursprünglichen Bewohner der Briten trägt, während dasLand den Namen seiner deutschen Eroberer überkam, dieder Mehrzahl nach Angeln waren. Ein anderer Theilder Eingebornen flüchtete sich auf die gallische oder fränkischeKüste und gab der Landschaft, in der er sich niederließ, stattihres bisherigen Namens Armorica den neuen Bretagne.
§ 98. Gründung eines Sachsenreiches in Britannien undBekehrung der Bevölkerung desselben.
Die Sachsen oder Angelsachsen aber — dennunter diesem gemeinschaftlichen Namen wurden sämmtlichegermanische Einwanderer in Britannien zusammengefaßt —gründeten im südöstlichen England nach und nach das so-genannte Siebenreich, die Heptarchie, welches imJahre 871 unter Egbert endlich in Eins verschmolzenwurde. Anfangs wild und unbändig und lange Zeit grim-mige Feinde des christlichen Namens, den sie aus der gan-zen Insel zu vertilgen suchten, wurden sie zu Anfang dessiebenten Jahrhunderts, also immer noch lange vor ihrenauf dem deutschen Boden zurückgebliebenen Brüdern, be-kehrt. »Das große Herz Gregors des Großen machteda Sieger zu Besiegten des Kreuzes. Als der König Ethel-dert von Kent sich mit der fränkischen Prinzessin Berthaverehlicht hatte, welche von dem Bischof Luithard beglei-tet worden, sandte dieser große Papst den Abt Augu-itinus mit 40 Benediktinern, welche den Angelsachsendie Lehre von der Erlösung und Beseligung in und durch HChristus verkünden sollten (597). Ethelbert wurde bewo-gen, die heilige Taufe zu empfangen; seinem Beispielefolgten viele seiner Unterthanen, da Augustinus in Folge
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