Band 
Erster Theil.
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göttliche Weltregierung kam ihnen auch bald mit der Ge-legenheit entgegen, sich in den Besitz derselben zu setzen.Britannien hatte sich gegen Ende des vierten Jahrhundertsvon dem römischen Reiche, dem es schon Cäsar geöffnetund der hochherzige Agricola unter dem Kaiser Desp a-sian vollends unterworfen hatte, losgerissen, aber ebendadurch zum Tummelplätze für die meist aus Hib ernienoder Irland nach Caledonien oder Schottland einge-wanderten Barbarenstämme der Picten und Scotengemacht. In den vierziger Jahren des fünften Jahrhun-derts nun wußte sich ein Häuptling in dem weiland rö-mischen und zu römischer Gesittung damit auch zum christ-lichen Glauben geführten Britannien, Dortiger, dieserungebetenen Gäste nicht mehr anders zu erwehren, alsdurch Herbeirufung anderer Gäste, die sich bald eben solästig oder gar noch lästiger erweisen sollten, der germani-schen Seeräuber. Nichts konnte diesen willkommener sein.Zwei kühne Jüten Hengist und Horsa landeten (449>mit drei Schiffen am östlichen Gestade Britanniens, undZuzüge aus Zuzüge von Jüten, Sachsen und Angelnfolgten ihnen nach. Sie leisteten den Briten die Dienste,die man von ihnen begehrt hatte, aber wie einst der Sue-venhäuptling Ariovist in Gallien, vergaßen sie nach ver-richteter That die Heimkehr, und kein Cäsar war in derNähe, der ihnen Thüre und Weg gewiesen hätte. Sie lie-ßen sich nicht mehr abtreiben; im Gegentheile, sie triebendie Eingeborenen ab und spielten die Herren im Lande.Die Verdrängten zogen sich zum Theil in die Gebirge vonWales zurück und behaupteten sich dort lange Zeit involler Unabhängigkeit, verschmolzen aber nach und nach,besonders nachdem noch eine zweite Einwanderung vonSeiten der Normannen aus Frankreich erfolgt war,