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der Dinge üben. Er sah, daß besonders die hohem Kirchen-stellen was trugen, desto mehr drängte er sich zu denselbenhin; und der Gesolgsherr, der bisher Hohepriestergewesen, wollte es auch jetzt noch sein und maßte sich dasRecht an, diese Stellen zu vergeben, an wen er wollte.Die Thüre ward umgangen, durch die der Hirte eingeht,und Diebe kamen, um zu stehlen, zu tödten und zu Grundezu richten; Miethlinge drängten sich ein, die nur umLohn dienten und um die Schafe sich nicht kümmerten<Joh. lO). Den Wenigen, die da rein waren, blieb keinRaum mehr unter den Unreinen. Klagt doch der heiligeBonisacius selbst in einem Briefe an Cudberth *:„Mein Amt ist gleich einem Kettenhunde, der zwar sieht,daß Diebe und Mörder das Haus seines Herrn untergrabenund in dasselbe einbrechen, aber aus Mangel an. Beihülfenichts thun kann als murren und knurren«; und in einemandern Briefe an den Papst Zacharias: „Die Religionliegt nun seit stchszig bis siebzig Jahren am Boden. Die(austrasischen) Franken haben seit mehr als achtzig Jahrenweder eine Kirchenversammlung gehalten, noch einen Erz-bischof gehabt. Die Bisthümer befinden sich meistens in denHänden geldgieriger Laien oder ehebrecherischer Geistlichen,die auf nichts als zeitlichen Gewinn sehen. Die Diakonendieser Bischöfe haben meistens von Jugend auf in Ehe-bruch und Unrcinigkei gelebt, und unterhalten noch imDiakouate vier oder fünf und mehr Beischläferinnen. Dem-ungeachtet erkühnen sie sich, öffentlich das Evangelium zusingen und werden zuletzt gar Bischöfe. Es gibt auch Bi-schöfe, die, obgleich sie vorgeben, sie hielten die Keuschheit,
^ S. Bcda der Ehrwürdige in den oben gegebenen Nachweisder Quellen.