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der ersten, als erst vielleicht aus der zehnten Hand zu er-halten. Dieß zu ermöglichen und zunächst die Waare anihrer Quelle kennen zu lernen, das Bernsteinland zu be-suchen und zu untersuchen, war der Grund, aus welchemPytheas — ob lediglich aus eigenem Antriebe und miteigenen Mitteln, oder im Austrage und auf Kosten derSladt, bleibt dahingestellt — in den Ozean hinaussteuerteund nach Umschiffung der spanischen und gallischen Küstein die Nord- und von ihr in die Ostsee einfuhr. Allesging nach Wunsch, der kühne Seefahrer kehrte mit lohnen-der Fracht und noch lohnenderen Kenntnissen nach Hausezurück und berichtete nun der Welt, was er gesehen undgehört hatte. Dieser Bericht, von welchem uns leider nurwenige zerstreute Bruchstücke erhalten sind, ist die Erst-lingssrucht der Geschichtschreibung der deutschen Vorzeit,das erste historische Denkmal Germaniens, und eröffnetzunächst eine erste Gruppe von Schriften, die überdeutsche Geschichte handeln, die griechisch-römische.Pytheas war der Sohn einer griechischen Pflanzstadt,ein galatischer oder gallischer Grieche, und schrieb in derSprache der damaligen gebildeten Welt, in der griechischen.In derselben Sprache schrieben später noch viele Schrift-steller und namentlich Geschichtschreiber, die in ehemalsgriechischen Landen oder Orten geboren waren, wie Strab o,Diodor, Plutarch und andere Bürger des.Römer-reiches. denen wir einzelne Notizen über Gegenstände derdeutschen Vorzeit verdanken; aber ich scheide nicht mehrzwischen Griechisch und Römisch, die Zeit selbst schmelztBeides in Eines zusammen.
Zur Zeit der Seefahrt des kühnen Massilier's hatteder römische Sraat nur erst mit sich selbst und seinernächsten Umgebung zu thun, und im Getümmel der Was-