Band 
Zweiter Theil.
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XI.Nl

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schließlich eine Naturgeschichte; die freie Form, die er ihmgab, erlaubte ihm, vieles Andere in seinen Bereich zuzieben; so überliefert er die werlhvollsten Notizen überKunstwerke und Kunstgeschichte, über Ackerbau und Baum-zucht, Gereiche, Lebensweise u> s. w. und wird dadurch zueiner Haupchuelle für die Geschichte der alten Kultur« *.Ein Jahrhundert später fließ! der Kunde der deutschenUrzeit wieder eine neue, wiewohl minder reichliche Quellern der Geographie des vielgelehrten Weltweisen Clau-dius P t o l e m ä u s. Von nun an nimmt das geographischeZeichnungsstift, das dem für die Selbstanschauung zuwenig bemittelten Privatmann entsinkt, der Staat in dieHand und entwirft die ersten Kartenpläne für seine mili-tärischen Operationen. Ein solcher Plan aus der Zeit desKaisers Alexander Severus (222—235), eine Straßenkartedes römischen Reichs, welche die Militärstraßen, Rastorte,Städte, Festungen darstellt, ist aus den Trümmern deralren Welt in die neue herübergerettet worden. Es sind12 zum Theil seltsam verzerrte Zeichnungen aus Perga-ment, eine flüchtige, von Fehlern wimmelnde Copie,wahrscheinlich die Arbeit eines Colmarer Mönchs aus demdreizehnten Jahrhundert. Eilf derselben wurden schon früherim Besitze des Augsburger, nun nach Wien übersiedeltenAdelsgeschlechtes der Peutinger, die zwölfte erst inneuerer Zeit zu Trier aufgefunden. Die ganze Karle istunter dem Namen der Peutinger'schen Tafel be-kannt, und die beste Ausgabe derselben führt den Titel:3'abulu itilieraria kautinZerisna, vovu Ooiiraüi NsniiertiuUroäuetiono instruetu, stuclio et Opera rpcaäemikv titeiarin:rexiW L-loir-wensis. Normelli 1824 (die Peutinger'sche Reise-

^ Bumütlers Weltgeschichte, r L. 36l u. 362.

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