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13 Bände in 4". Er sammelte auch das Material für dieersten sechs Jahrhunderte der Geschichte des BenedictinerOrdens, welches sein Schüler und Ordensbruder Ma-tz i l l o n ordnete und mit gelehrten Einleitungen und An-merkungen versehen, als „Akten der Heiligen aus demOrden des heiligen Benedict nach Jahrhunderten abge-theilt Knnotorum oräiius 8. Oerioöicti in smeulorum
dassös äistriduta)«, Paris 1668—1701, 9 Bände in Folioherausgab.
Mabillon.
„Die Benedictiner waren schon seit der Gründungihres Ordens gewohnt, die einzelnen Ereignisse ihrer Klöster,sowie auch die in die Ordensgeschichte eingreifenden Welt-begebenheiten mit sorgsamer Genauigkeit aufzuzeichnen. Dagab es nun Handschriften und Geschichtsquellen in Menge,die, weil Benedict's Orden sich schnell im ganzen Abend-lande verbreitet hatte, nicht nur die Kirchen-, sondern auchdie Profangeschichte ungemein beleuchteten und manchesgänzlich unbekannte Geschichtssactum erzählten. Diese Hand-schriften ließ die Cvngregation des heiligen Maurus sam-meln und nach PariS bringen, um aus ihnen eine voll-kommene Geschichte des Benedictiner Ordensauszuarbeiten. Diese Arbeit wurde vom Orden an Ma-billon übertragen, nachdem man ihn kurz zuvor, imJuli 1664, nach Paris in die Abtei St.Germain versetzthatte, um den Bibliothekar D'Achery in seinem Amtezu unterstützen und ihm namentlich bei der Herausgabeseines Spicilegium's behülflich zu sein. Freudig übernahmer sie, doch seine Liebe zur heiligen Geschichte bewog ihn,,zuerst das Leben und Wirken der Heiligen desBenedictiner Ordens an's Licht zu fördern, und