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Kirchen im alten Germanien, das immer noch nicht seinegehörige Würdigung gefunden hat. Er sagt in der ange-führten Schrift (1, 10): »Obgleich die Sprachen der Weltvon einander verschieden sind, bleibt doch die Macht derUeberlieferung eine und dieselbe; und die Kirchen, die inden germanischen Landen gelegen sind, glauben nichts An-deres, als die Kirchen in den spanischen oder gallischen(in den iberischen Landen oder bei den Kelten)/' * Magman immerhin den Ausdruck Oormrmüs, wenn man nuneinmal bei der falscken Lesart beharrt, aus die beiden amlinken Rheinufer, also in Gallien liegenden und zu Gal-lien gehörenden römischen Provinzen Ober- und Nieder-germanien beschränken, so darf man nicht übersehen, daßdas Zehntland nur durch den Rhein von diesen Provin-zen geschieden und politisch denselben zugetheilt war, unddaß durch dieses Zeugniß für die Mitte des zweiten Jahr-hunderts der Bestand mehrerer Kirchen nicht nur auf demlinken, sondern vermöge des im vorhergehenden Paragra-phen nachgewiesenen natürlichen Kreislaufes auch auf demrechten Rheinufer gesichert ist. Allein es ist nicht nur nichtnothwendig, sondern sogar gezwungen, den AusdruckOorwsniis auf die beiden genannten Provinzen amlinken Rheinufer zu beschränken oder überhaupt nur aus
^ In der wahrscheinlich von dem Zeitgenossen des heiligen Jre-näuS, Tertullian, und dem wenige Iahrzehnde späteren Cyprian benütz-ten lateinischen Uebersetzung des griechischen Urtextes, von welchem nurBruchstücke auf uns gekommen sind, lauten die Worte also: „tzusin-qusm äispsrss intsr ss muncki lo^uelss sink, unn tsweo st ssciemtrsckitionis vis «st; so nequs des, yure in Ksrwnnis (Kerins-oiis, tm griechischen Urtext, der sich noch erhalten hat, t»-sitze suot sovlssies, sliter ereckunt, nse qurs in Hispsniis suttlaitiis," (wörtlich übersetzt in Ikeriis ant in
llsltis;.
Einfuhr, d. Christenthums, tl.
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