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überfallen und aufgerieben (356), doch unaufhörlich zogenneue Schwärme aus dem ungeheuren Bienenkörbe. Schondas Jahr darauf erschienen die Alamannen nach einem überJulians Unterseldherrn Barbatio erfochtenen Siege vor denThoren von Straßburg. Aber der Held warf sie in ihre Gren-zen zurück, nahm ihnen dort nicht weniger als 20000 Ge-fangene ab, die sie auf ihren wilden Heerfahrten gemachthatten, drang im folgenden Jahre bis in die Gegend vonOehringen und Hall vor und diktirte ihnen hier an ihremeigenen Herde den Frieden, den sie, so lange er lebte,nicht mehr zu brechen wagten. Aber trotz aller Kraft undKraftanstrengung gelang dem hochbegabten und hochstreben-den, wiewohl traurig irregeführten Helden die Wiederher-stellung des römischen Reiches so wenig als die Wiederher-stellung des Heidenthums, beide eilten mit Riesenschrittenihrem Untergänge entgegen, und zwar eben durch die Ger-manenvölker, die, obgleich größtentheils selbst noch Hei-den, schon mit ihrer angestammten Religion das Morgen-roth des Christenthums im Herzen trugen. Kaiser Valen-rinian (364—375), unter welchem der AlamannenfürstRando Mainz überrumpelte und reiche Beute davontrug, war der letzte römische Eroberer, der den Fuß aufden deutschen Boden setzte. Er ließ einen der Alamannen-Häuptlinge, der seinen Waffen am gefährlichsten war, denMrhicabius, wie die Römer den Namen verunstalteten,meuchelmörderisch aus dem Wege räumend, durchzog ver-heerend sein Land, das Breisgau, und brachte den Ala-mannen endlich im Schwarzwald am Neckar, wo er siegelagert fand, eine theuer erkaufte Niederlage bei, vereinigtesick dann mit den nordöstlich von ihnen sitzenden Bur-gundern zu einem Dertilgungsangriffe gegen sie, vereitelteaber seinen Zweck selbst durch Treubruch und wurde bald