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reits in unserem ersten Theile berichtet. Werfen wir hiernoch einen kurzen
8 8. Rückblick auf das Verhältnis; der Utamanueu zum
Christenthum während des Zeitraumes ihrer Freiheit.
Die Alamannen lernten das Christenthum erst imZehntlande kennen, aber als sie schon lange von demsel-ben wußten, wollten sie immer noch nichts davon wissen.»Gebildeten Nationen", sagt der tiefdenkende Heseletreffend, * »gebildeten Nationen Wohl kann eine neue Ideeoder Lehre durch das Gewicht ihrer Gründe mit solcherGewalt imponiren, daß sie einen Umschwung der ganzenbisherigen Denkweise gebiert und hervorruft. Anders ver-hält sich die Sache bei Naturvölkern, die noch auf dieStufe der Kindheit in der Entwicklung des Geistes gestelltsind. Hier fehlt schon die Grundlage solcher plötzlichenUmgestaltung und solches blitzschnellen Umschwungs, esfehlt die nöthige Bildung des Geistes, welche allein dieTrefflichkeit der neuen Idee in ihrem überraschenden Lichteund in ihrer innern schlagenden Wahrheit zu ersassen und zubegreifen im Stande ist. Während in der Seele des Jüng-lings und Mannes die Idee zündet, wie der elektrische Fun-ken, mit der Energie und Schnelligkeit des letztem, undSchlag auf Schlag die neue Form sich gestaltet; muß derKnabe, oder, was dasselbe ist, ein Volk, das mit ihm aufder gleichen Stufe der Bildung steht, für Auffassung derIdee erst herangezogen und empfänglich gemacht werden.
»Die manchsache Berührung, in welche die alten Ala-mannen von der Zeit ihrer Einbrüche in das römischeGebiet an mit Christen gekommen sein müssen und ge-
* A. a. L. S. 103 ff.