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krümmten ausdrücklich meldet, von dem Alamannen-herzog Theodebald bei seiner Schilderhebung gegen dieFremdenherrschaft aus Haß gegen den FrankenherrscherKarl, den Schirmherrn seiner Stiftung, vertrieben worden.Sein Nachfolger Heddo oder Etto hatte das gleicheSchicksal; doch wurde dieser durch Karl den Hammer baldwieder zurückgeführt, entsagte aber nicht lange darnach ausfreien Stücken und bestieg 734 den bischöflichen Stuhlvon Straßburg. Sein Nachfolger als Abt von Reichenauwar Keba. Der starb schon nach zwei Jahren, und dernächste Abt, Ehrenfried (736—746), vereinigte mit derAbtswürde von Reichenau die Bischofswürde von Kon-stanz. Dessen Nachfolger nun auf beiden Stühlen war ebenSidonius 746—760. Nach ihm bestieg nun MönchJohann, derselbe, den der Letztere zum Abte in St.Gal-len gesetzt hatte, während er diese Würde beibehielt, zu-gleich wieder den bischöflichen Stuhl von Konstanz undmit diesem auch den äbtlichen von Reichenau, so daß ernun alle diese drei Aemter in sich vereinigte. Dieser Johannaber ließ die bischöfliche Gewalt zu weit in den Vorder-und die Rechte und Freiheiten der beiden Abteien zu weH inden Hintergrund treten. Die Klostergemeinde von Reichenauwählte nach seinem Tode, 781, statt eines von ihm em-pfohlenen Fremden, einen Mönch aus ihrer Mitte, NamensPetrus, und eben so die Klostergemeinde von St.Gal-len, ebenfalls mit Uebergehung eines Günstlings des Ver-storbenen, den Mönch Waldo zu ihrem Abte. Auf denbischöflichen Stuhl von Konstanz aber wird nach demAbleben Johann's, Aino oder Egino erhoben. Ersuchte die Selbstregierung der beiden Abteien wieder zuvernichten; aber wenn er auch unter Pipin dem Kurzennoch aus die königliche Mitwirkung zu diesem Zwecke rech-