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Der auf dem rechten Rheinufer gelegene Theil seinesSprengels blieb jedoch bei dieser neuen Anordnung natür-lich der deutschen-Kirche einverleibt und gehört nun zuroberrheinischen Kirchenprovinz, deren Metropole Freiburgim Breisgau ist, und zu welcher Mainz selbst nunmehrals Suffraganbisthum gehört.
§ 19. Das Msihum Kpeyer. *
«Die Ansänge des uralten, vordem hochberühmtenBisthums Speyer verlieren sich, wie jene der übrigenrheinischen Bischofsstühle in die ersten Jahrhunderte christ-licher Zeitrechnung. Von Einigen wird vermuthet (steheder Kirchensprengel des alten Bisthums Speyer, von Geis-sel, Speyer 1832), daß schon Einer der nach Gallien zurAusbreitung des Christenthums vom Apostelfürsten Petrusselber abgesandten Schüler — vielleicht Eucharius, welcher,einer alten Ueberlieferung zufolge, mit seinen GenossenValerius und Maternus über die Alpen kommend, ausdem Lande der Triboker (im jetzigen Elsaß) herab durchjenes der Nemeter und Wangionen nach Trier zog unddort den Bischofsstuhl bestieg — auch am Speyerbache indem alten dlovionmAus oder Noiaetos, wie die Stadt spä-ter von den Römern genannt ward, eine Christengemeindegestiftet und ihr einen Hirten gesetzt habe. Andere dagegenbehaupten, die Speyerer Kirche verdanke ihre Gründungden römischen Legionen, welche abwechselnd ihren Stand-ort und ihr Winterlager in einem der fünfzig Castelle desDrususgraben hatten, welches in der Nemeterstadt lag.Dagegen wollen Andere, die Speyerer Kirche sei erst unterdem Schutze des Constantius Chlorus, als dieser in Speyer
* Nach Molitor. Welte's Äirchenlexikon, Bd. 10. S. 288 ff.