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Beatus, Lucius und Fridvlin,
Und Columban und Gallus, Magnoald,Othmar und Meinrad, Notker und Winfried!Ihr kamel nicht mit Orpheus' Leierton,
Noch mit dem blut'gen Schwert in eurer Hand;
In eurer Hand ein Evangelium
Des Friedens und ein heilig Kreuz, mit ihm
Die Pflugschar war es, was die Welt bezwäng.
Graunvoller Anblick! — Undurchdrung'ner WaldBedeckte Thäler, Auen und Gebirg',
Bis hinten unersteigbar hoch das EisDer Gletscher glänzt in kalter Majestät,
Aus Klüften stürzten Ströme wild herab,
Felsen zerreißend. Tief im Lain erschollDas Kampfgeschrei der Männer und des Urs,
Geschrei der Weiber und Gefangenen.
Aus Höhlen zischten Drachen; am AltarFloß Menschenblut dem Wodan. Oede lagDas Feld umher in trägem Sumpf und Moor,
Der armen Hütte ärmste Nothdurft wardVon hart gehalt'nen Knechten arm bestellt. —
Da wagten aus entfernten Landen sichVon Gott erweckte Männer in das Grau'nDer alten Nacht, durchwanderten das Land,
Arm, einsam, unbekannt, verfolget. DaVersuchte sich Beatus über'n See;
Der ungestüme schwieg vor ihm. Er tratVor eines Drachen Kluft; der Drach' entflohUnd ließ die Höhle jetzt zur Wohnung ihmUnd seinem Freund Achates. — Lucius,
Aus Königsstamm und jetzt ein Wanderer,
Zwang Auerstier' in's Joch; und FridoltnBracht' aus der Gruft den Todten vor Gericht,
Für ihn zu zeugen.
Dann verschaffete
Der Orden Benedikt's der Sonne Raum,