Band 
Zweiter Theil.
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Die Erde zu erwärmen. Wessen HandHai diesen Fels durchbrochen? diesen WaldGelichtet? jenen seucheschwangern PfuhlUmdämmt, und ausgehackt die WurzelknoienDer ew'gen Eichen? Wer bat dieses MoorZum Garten umgeschaffen, daß in ihmItalien und Hellas. AffenUnd Afrika jetzt blühet? War es nichtGottsel'ger Mönche emsig-harte Hand?

Und wie den Boden, so durchpflügetenSie wildere Menschenseelen. Manchen UrBelegt ein Heiliger mit dem sanften JochDes Glaubens, mancher Drache flog, besprochenBom mächt'gcn Wort. laut zischend in die LustZur Ruh der ganzen Gegend. Leo gingDem Attila, und manchem Giselaar,

Und Gibich, Godemar und Gunthar gingEin Bischof fromm entgegen, sprach mit ihmSo lange, bis der Dämon von ihm floh;

Die freche, starre Geißel Gottes ward ,

Um's heil'ge Kreuz gewunden, BilligkeitUnd Milde trat im schlichten Mönchsgewand,

Im Waldeskittel, wie im PriesterschmuckHin vor den Thron, und in's Gewühl der Schlacht,Trat zwischen die Zwcikämpfer, in den RathDer Ritter, und in's Haus- und Brautgemach,Versöhnend, schlichtend, sanftverständigend.

Dem Knecht entfiel die Kette. McnschenkaufUnd Menschcndiebstrhl traf des Bannes Fluch. —Wie Tempel und Altar, so ward auch HerdUnd Eh' befriediget. Gedrückte walltenZur Stätte des Erbarmens. Hungernde,

Verfolgte. Kranke sloh'n zum heil'gen Raum.Erflehend Gottes Frieden, der am BettDen Sterbenden, in Aufruhr, Pest und RothErquickte, linderte, beruhigte."

Einfuhr. d. Christenthums, il.

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