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Nähe, ganz in der Nähe, auf dem Wege, den der Apostelselbst noch zu machen gedacht hatte, lag noch ein zweites,ein größeres Galatien, das noch in der Nacht des Heiden-tums begraben der Predigt des Evangeliums mehr be-durfte und nunmehr nähere Ansprüche an das Herz desgroßen Bölkerapostels hatte; in dieses Galatien, dasSlammkeltenland, das von den Römern sogenannte Gal-lien, wird wohl Crescenz von Rom aus gezogen sein, nichtin das kleinasiatische, das so weit entlegene, das schonlängst dem Christenthume gewonnene und in demselbenbefestigte, das der treue Hirte getrost bei den übrigen acht-undneunzig Schafen einstweilen in der Wüste lassen konnte,um dem hundertsten nachzugehen, welches noch verlorenwar. Es ist dieß die Auslegung des Eusebius, des heili-üzen Hieronymus, des Epiphanias, des Thcodoret undanderer nicht minder gewichtiger Auctoritäten. Aber lei-der lagt die Geschichte sonst kein Wort mehr von dem Le-ben und Wirken dieses Glaubenspredigers aus der Apo-stelzeir.
23. Der heilige Apostel Petrus, und die ürpi angeb-lichen Nager aus der Zahl der Zweiund siebzig.
Lucharins, Uaterius, Malernus.
»Der heilige Petrus sandte aus Rom drei Männeraus der Zahl der zweiundstebenzig Jünger, um das Chri-stenthum über die Alpen zu tragen, Eucharius alsBischof, Balerius als Diaconus, Maternus alsSnbdiaconus. Bei ihrer Wanderung den Rhein hinunterstarb Maternus bei dem Castel Elegia (Elcy) im El-sas, wo man auch später sein Grab zeigt. Ungesäumteilen beide Gefährten nach Rom zurück, um vom heiligenPetrus seine Wiederbelebung zu erflehen, der sie zu diesem