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eben so viele Bischöfe und Erzbischöse. Darauf gingendie Glaubensprediger wieder nach Rom, um ihre Anord-nungen vom Papste bestätigen zu lassen, kehrten späteraber mit vielen andern Priestern nach Britannien zurücki und befestigten das Volk der Briten im Glauben Christi.Der ruhmwürdige König Lucius, als er zur überwallen-den Freude seines Herzens den Dienst des wahren Glau-bens überall in seinem Reiche verherrlicht sah, übergabnun die Besitzungen und Güter der früheren Götzentem-pel zu besserem Gebrauche den Kirchen der Gläubigen undvermehrte sie noch mit vielen andern. Unter solchen ver-dienstlichen Thaten schied er endlich zu Claudiocestriä(Glocester) aus dieser Zeitlichkeit und wurde in der Kirchedes ersten bischöflichen Sitzes ehrenvoll begraben im Jahredes Herrn 156.« Eines Schreibens dieses britischen Für-sten Lever Maur oder Lucius an den Papst Eleutheriush mit der Bitte um Zusendung von Glaubenspredigern,sowie eines Antwortschreibens des Papstes an Lucius ge-denkt auch das sogenannte »Pontificalbuch (über pontlli-eall8)«. Der britische Lucius ist somit unbestreitbareine geschichtliche Persönlichkeit aus der zweiten Hälfte deszweiten Jahrhunderts und gehört eben so unbestreitbar zuden ältesten Gründern des Christenthums in Britannien. Ober aber auch zu den ältesten Gründern des Christenthumsam Lech und im Quellenlande des Rheins gehörte, ob ermit dem rhä tischen Lucius, den das Graubündner§ Land als seinen Apostel und die Stadt Chur als den Gründerihres Bisthums verehrt, ob der britische Lucius und derrhätische Lucius eine und dieselbe Person sei, das, lieberLeser, ist eine andere Frage, und zwar eine Frage, die wirnach dem Berichte Galfred's von Monmuth's entschieden^ verneinen müssen. In Ermanglung aller nähern Aus-