Band 
Zweiter Theil.
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da der heilige Eleutherius (177—192) den Bischofs-stuhl der römischen Kirche inne gehabt, habe Lucius,ein König oder Häuptling beim Volke der Briten, einSchreiben an den genannten Papst geschickt, mit der Bitte,ihm und seinem Volke zum christlichen Glauben zu ver-helfen. Demselben sei sofort seine Bitte gewährt worden,und die Briten haben das Christenthum angenommen undes bis zur Zeit des Kaisers Diocletian in ungestörtemFrieden bewahrt. ° Dasselbe berichten die britischen Ge-schichtschreiber Nennius und Galsredus Monume-tensis. Der Letztere meldet in seiner Geschichte Britan-niens (Buch 1, Cap. 63): »Lucius (die lateinische Neber-setzung des altbritischen Namens Lever Maur, das großeLicht), der einzige Sohn des frommen Königs Coillusund Erbe aller guten Eigenschaften desselben, sandte Briefean den Papst Eleutherius, worin er um Mittheilung desChristenthums bat. Denn die Wunder, welche die JüngerChristi unter den verschiedenen Völkern wirkten, hattenseinen Geist erleuchtet. Der heilige Vater, als er die gott-selige Gesinnung des Königs erkannte, sandte ihm zweiglaubenseifrige Männer Fuganus (Fugatius) und Di-gamus (Damianus, Donatianus). Diese verkündeten ihmund seinem Volke die Menschwerdung des göttlichen Wor-tes und bekehrten und tauften den König. Seinem Bei-spiele folgend strömten auch seine Unterthanen hinzu undwurden durch das Bad der Wiedergeburt dem gleiche Got-tes einverleibt. Die heiligen Lehrer vernichteten das Hei-denthum nach und nach beinahe aus der ganzen Insel.Die Tempel der Götzen wurden zum Dienste des Einenwahren Gottes- und seiner Heiligen eingeweiht. An dieStelle der frühern 27 Flammen (Priester einzelner Gott-heiten) und der drei Archiflaminen (Oberpriester) traten