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Flammenschrist in die Tafeln der Geschichte, daß er iuEwigkeit nicht mehr herauszubrennen ist. Er lautet Brunc-hilde oder Brunhilde.
Chlotar I., der Sohn Chlodwig's, des Grün-ders der fränkischen Monarchie, war, nachdem er 60 Zährelang regiert, aber nur in den letzten drei Jahren (seit 558)das ganze Frankenreich beherrscht hatte, im Jahre 561 ge-storben. Vier Söhne überlebten ihn, Charibert, Gun-tram, Chilperich und Sigbert. Sie theilten nachdem Vorgänge der vier Söhne ihres Großvaters Chlodwig,Theodorich, Chlodomir, Childebert, Chlotardas ungeheure Reich unter sich, und zwar nach dem argenommenen Grundsätze, daß jedem wo möglich gleich vielGüter und Einkünfte zufallen sollten: ein Grundsatz, dereben so verderblich war, als die Theilung selbst, denn orschloß die Abrundung der Gebiete aus, und veranlaßteeine unzählige Menge von Ein- und Ucbergriffen der ver-schiedenen Antheile in einander, so daß eine genaue Land-karte des damaligen Frankenreiches, wenn die Entwerfungeiner solchen überhaupt im Reiche der Möglichkeit läge,buntscheckiger aussehen müßte, als der bunteste Schmetter-lingsslügel. Um dem Leser nur einen kleinen Begriff davonzu geben, will ich ihm die erste Theilung unter Chlod-wigs, und die zweite Theilung unter Chlotar's Söhnenin flüchtigen Umrissen vorlegen. Von Chlo dwig's Söh-nen erhielt: Theodorich als Hauptland Rheinfran-ken oder Ripuarien (das Rifland), und daneben dieChampagne, nämlich die Städte und Gebiete Reims,Chalons, Metz, Toul und Verdun, das Alles zusammenunter dem Namen Austrasien, d. h. das Ostreich, dannjenseits der Loire noch, auf deren linkem Ufer, die Au-vergne, Cahors, Rhodez und Gevaudan. Seine Residenz