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fahren. Wenn er nicht kommt, werde ich nicht weichen".Einer der Bischöfe aber versetzte dem Teufel eine Ohr-feige und sprach: »Verstumme Satan!" Er meinte, alser das Wort Gallus hörte, es sei von einem Hahne*die Rede. Dieß brachte jedoch den bösen Geist nicht zumSchweigen, seine Schmähungen gegen die königlichenBoten hörten nicht auf, er setzte ihnen im Gegentheil mitseiner Lästerzunge immer stärker zu. Nach drei Tagenkehrten die Bischöfe wieder in die königliche Pfalz zurückund erzählten dem Fürsten Alles nach der Reihenfolge.
Ihre Befreiung durch Galt.
Willimar eilte den Mann aufzusuchen, der allein helfenkonnte; er fand ihn lesend in einer Höhle, und sprach zuihm: »Mein Vater, fürchte dich nicht vor dem Herzoge,er hat mir mit einem Eide versprochen, dir kein Leid zu-zufügen; du sollst nur für seine Tochter beten und ihrdie Hand aus das Haupt legen. Wenn ihr Christus durchdich helfen wird, will er dich auf den Bischossstuhl vonConstanz erhebeü ". Sie redeten noch mit einander, siebeda erschien der Diacon Johannes und setzte ihnen unge-säuertes Brod, ein Fläschchen Wein, Oel und Butter mitHonig und gebratene Fische vor. Sie dankten Christo undbegannen das Mahl. Da versprach der Mann Gottes, amfolgenden Tage die gleise anzutreten, und der erwähnteLevite (Johannes) wollte ihm sein Maulthier zum Reitengeben. Aber der Heilige, der in Allem das Aufsehen mied,schlug es aus; er wollte den Weg nach Arbona zu Fußemachen und sagte, er müsse nur zuvor noch die Brüderin der Zelle besuchen. Der Priester aber verpflichtete ihn
* Der Hahn heißt im Lateinischen iznllus.