Band 
Sechster Theil.
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noch vor dem Tode des Gründers, der im Jahr 667 er-folgte, gegen 300 Zöglinge, zum Theil den höchsten Stän-den angehörig, aus der Nähe und Ferne. Durch sie wurdeauch unser Heiliger aufmerksam auf die Nähe und Ferne,besonders auf das Land der Frisen, über das eben indiesen Tagen die Morgenröthe hereinzudämmern begann.Dessen König, oder Herzog, wie ihn die fränkischen Quel-len nennen, hatte den Erzbischof Wilfrid von Aork,als er im Herbste 677 auf der Fahrt nach Rom durcheinen Sturm an die frifische Küste verschlagen wordenwar, gastfreundlich aufgenommen, den ganzen Winter überan seinem Hofe beherbergt, und sogar auf's Kräftigste ge-gen seine Verfolger in Schutz genommen. Dieß verriethdoch gewiß einen empfänglichen Boden für das Christen-thum, und der Mann, der wegen seines Eifers für dasReich Gottes Verfolgung litt, hatte gewiß nicht versäumt,den Samen desselben in diesen Bode» zu streuen. Davongaben wohl frisische Söhne Zeugniß, die der Klosterschulevon Fontanclla übergeben waren. Jener König war zwargestorben und ein Anderer an seine Stelle getreten; dieserAndere aber war noch jung, und an die Jugend knüpftsick die Hoffnung. Also sprach unser Heiliger bei sich selbst,und eine innere Stimme sagte zu ihm: Gebe hin imNamkn Gottes und versuche, was du mit seiner Hülfevermagst. Und er machte sich auf und fuhr mir etlichenGleichgesinnten, die er aus der Zahl seiner Mönche sichzu Genossen und Mitarbeitern erlesen batte, von derSeine aus durch den Eanal, dazumal das gallische Meergenannt, und den Rbcinarm, der den Namen Waalfübrt, nach dem Innern des Fnsenlandes, und suchteGelegenbeit, wie er an den König käme. Es war um'sJahr 68-t. Diese Gelegenbeit fand sich. Der frühere König