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lich die Waffen gestreckt und seinen starren Nacken demsanften Joche Christi gebeugt. Der Geist der Empörunghatte damit gleichsam seine Seele verloren, er glühte nurnoch unter der Asche, und wenn da und dort zuweilennoch einzelne Flammen hervorbrachen, vermochten sie sichdoch nicht mehr zu der wilden Lohe zu vereinigen, die,wie früher, auf den Flügeln des Sturmes einherbrausteund alle Werke der ganzen Befestigungslinie des frän-kischen Reiches, alle Grenzpflanzungen des Christenthums,in Asche legte. Ein solcher vereinzelter Ausbruch und Ein-bruch erfolgte während des kurzen Zeitraumes, in welchemunser Heiliger die Fahne des Kreuzes zu den nahegelegenenInseln der Nordsee trug; und die Flamme der Empörung,angefacht und unterhalten von zwei frifischen Häuptlingen,mit Namen Malvino und Filrat, wüthete mit Sengenund Brennen bereits dermaßen im ganzen Sprengel Liud-ger's, daß selbst dre schleunigste Rückkehr des Oberhirtensie nicht mehr zu löschen vermochte, ja daß er sich ge-nöthigt sah, dem Beispiele der ihm untergebenen Geistlichkeitzu folgen und das Feld seiner bisherigen Wirksamkeit als-bald wieder zu verlassen. Das Schwert des Friedens warabgeschlagen, das Schwert des Krieges mußte an seineStelle treten, den Christ zu predigen. Es trat an seineStelle, und der Geist der Empörung verkroch sich wiederunter die Asche, und das Wort des Herrn und die esverkündigten traten wieder an's Licht. Die zerstreuten Her-den wurden wieder gesammelt, die eingeäscherten Kirchenwieder aufgebaut, das aufgeschossene Unkraut wieder aus-gejätet und erstickt, der Geist Gottes schwebete wieder überden Wassern und wehete wieder durch das Land.
- Doch fand es der große Schirmvogt der Kirche fürgerathen, der Predigt des frifischen Apostels im Schooße