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die er von einem Winke des Himmels für seine Wahlerwartete, und übertrug aus das Kloster, das er, wennanders diese Bestätigung noch besonders erfolgte, sofort hierzu bauen beschloß, in Gedanken bereits den geliebten Namen,der ihm auch bis auf den heutigen Tag bleiben sollte.Doch begnügte er sich vorderhand mit dem Ankaufe deserforderlichen Grundes und Bodens und kehrte, ohne wei-tere Vorkehrungen zu treffen, an seinen Missionsherd zu-rück. Erst mit dem wiederkehrenden Frühling, im Jahre794, schritt er an's Werk. Es war aber die ganze Gegend,welche der Heilige zur Gründung seines Klosters auser-sehen hatte, dergestalt mit Wald bewachsen, daß es un-möglich schien, den erforderlichen Raum zu gewinnen.Dessenungeachtet ließ Liudger, der in Begleitung etlicherSchüler und Arbeiter aus Mimigardefort angekommen war,alsbald Alles dazu vorbereiten, daß am folgenden Morgensogleich der Anfang mit dem Fällen der Bäume gemachtwerden konnte. Als man nun aber wirklich den Anfangdamrt machen wollte, erklärten Alle die Ausführung füreine Unmöglichkeit. Liudger antwortete: »Was dem Men-schen unmöglich scheint, ist Gott möglich," und ließ mitder Arbeit beginnen; allein, wo die Bäume so dicht standenund alle Aeste sö stark in einander verwachsen waren, daßman, wie die Leute sich ausdrückten, den Himmel nichtsehen konnte, ging die Arbeit so langsam von Statten,daß man am Abende noch nicht einmal sah, was den Tagüber geleistet worden war.
Als nun in der folgenden Nacht, fährt unsere Quellein ihrem Berichte fort, die Brüder früher als gewöhnlichzu den Bigilien aufgestanden waren und sich dann wiederniedergelegt hatten, erhob sich Liudger, der sie bereitswieder in tiefem Schlafe glaubte, leise von seinem Lager