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dem angefangenen Werke. Dagegen ersah er sich nun imfolgenden Jahre (794) in einer andern, dem Binnen-kande zu gelegenen Gegend, der heutigen Provinz Geldern,ein anderes Dorf mit Namen Witmund, unweit Zütphen,zu seinem Zwecke. Er errichtete unter Mitwirkung des überdiese Gegend gesetzten Grafen Weachar ein Bethaus da-selbst und hatte bereits wieder die Grundlegung weitererGebäulichkeiten in Angriff genommen, da machte er dieBemerkung, daß ihnen die Ueberschwemmungen der UlstlGefahr drohten und stand deßhalb auch hier wieder vonseinem Plane ab. Nun wandte er sich noch weiter süd-wärts und erkor zwischen Maas und Rhein einen Ort anden Ufern des Flüßchens Arnaga, der heutigen Erffl,unweit der Stelle, an welcher heutzutage die Stadt Neußsteht, zur Ausführung seines Vorhabens. Er pflanzte ander ausersehenen Srätte ein hölzernes Kreuz in die Erde,veranlaßte einen gewissen Amulrich, dem der Platz ge-hörte, den erforderlichen Grund und Boden zur Errich-tung eines Klosters abzutreten und erbaute nun vorläufigein »Bethaus zum Kreuze". Aber zu Weiterem kam esauch hier nicht. Der Heilige lag einst in einer kalten Win-ternacht mitten im Schnee vor seinem Kreuze auf denKnieen und flehte den Himmel um ein Zeichen an, inwelchem er eine höhere Bestätigung seiner Wahl erblickenkönnte. Der Himmel blieb stumm, und der Heilige ging,eine andere Stätte zu suchen, deren Wahl vom Himmelgutgeheißen würde.
Er fand eine solche an der untern Ruhr beim Ein-flüsse zweier Bäche, von denen der eine Diapanbeck oderTiesenbach hieß und ihn in den zerstreuten »Börden",die an seinen Ufern standen, an sein trauliches Wcrdinaerinnerte. Er erblickte hierin ein Vorzeichen der Bestätigung,