Band 
Sechster Theil.
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fanden sich aber bei Toto auch der zweite der siebenPfalzrichter, Demetrius mit Namen, und der nach-malige Herzog Gratiosus, die mit Sergius im ge-heimen Einverständnisse waren. Bei der ersten Begegnungsiel ein besonders starker Reatiner, mit Namen Rachi-pert, den Herzog Toto an. Der aber machte sich überihn her und erschlug ihn. Da wandten sich die Reatinerzur Flucht. Aber Demetrius und Gratiosus durch-bohrten in demselben Augenblicke den Toto von hinten.Auf das geriethen dessen Leute in Verwirrung und flohen,die Reatiner aber setzten ihnen nach. Passivus enteiltenach dem Lateran und flüchtete sich von dort aus mitseinem Bruder Constantin und einem Bischöfe, NamensTheodor, einem der vornehmsten Anhänger derselben, ineine Kapelle der Kirche des heiligen Venantius, wurdeaber mit diesen nach einigen Stunden von den Pfalz-richtern daraus hervorgezogen und in festen Gewahrsamgebracht.

Am folgenden Sonntage schaarte, von DesideriuSdazu bestochen, einer der Reatiner, ein Priester mit NamenWaldipert, ohne Vorwissen des Sergius, etliche Römerum sich und zog mit ihnen nach dem Kloster des heiligenVttus. Dort holten sie den Priester Philipp us hervorund führten ihn, wie es herkömmlich war, unter demRute: «der heilige Petrus hat Philippus zum Papste er-wählt," nach der Kirche des Erlösers. Allda empfing ervon den Bischöfen die Weihe, ertheilte dem Volke denSegen und wurde sofort nach dem Lateran geleitet. Hierbestieg er den päpstlichen Stuhl, ertheilte übermalen denSegen und setzte sich sodann mit etlichen geistlichen undweltlichen Großen zu Tische. An demselben Tage- erschienEhristoph vor den Thoren der Stadt. Wie der von