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stenthums der Apostel eigenes inneres, abernach außen thätiges Christenthum war— zumZeugnisse sür die Wahrheit des göttlichen Ausspruches:»Das Reich Gottes kommt nicht von außen her, sondernvon innen*, und durch das Zeugniß, das der Geist derWahrheit in diesen Nachfolgern Petri gab, nach den Wortendes Herrn: »Der Geist der Wahrheit wird von mir Zeugnißgeben, und auch ihr werdet Zeugniß geben, dieweil ihrvon Anfang an mit mir wäret.«
Aus dem Volke hervorgegangen lebten die apostolischenVater, unter ihnen denn namentlich auch die Päpste unsersZeitraumes, Stephan III., Paul I., Stephan IV.und Hadrian I., vor Allem auch für das Volk unddadurch allein bahnten sie sich den Weg zur Leitung derVölker und erhoben ihren Stuhl zum Throne der Welt-herrschaft. Treffend sagt Gfrörer in seiner Geschichteder ost- und westfränkischen Carolinger: »Um den Geisteiner Regierung kennen zu lernen, ist vor Allem nöthig,daß man erforsche, auf welche Klassen der Gesellschaft sichdieselbe stütze.« Die Päpste, welche den fraglichen Um-schwung hervorriefen, »schlugen die nämliche Bahn ein,welche der jetzt regierende Papst Pius IX. gewählt hat,die nämliche Bahn, welche Dummköpfe und Heuchler füreine falsche erklären, welche aber gesunder Menschenverstandund die Geschichte als die richtige anerkennen: sie such-ten die Liebe des Volkes zu gewinnen«. Siesorgten für das leibliche Wohl ihrer Herde, wie für dasgeistliche derselben, sie speisten die Hungrigen, sie kleidetendie Nackten, sie pflegten die Kranken, sie trösteten die Ge-fangenen, sie verziehen den Schuldigen. Sie hatten unterihren sieben Stuhlämtern, oder, wie sich die heutige Weltausdrücken würde, »Ministerien« eine eigene Behörde sür