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sich in dieselbe, darum fand auch der Geist des Neidesund der Eifersucht den Raum nicht, den er sonst im frän-kischen Herrscherhause zu finden gewohnt war, er mußteseinen Thron dem Geiste des Wohlwollens und der Liebeabtreten, und die häusliche Erziehung hatte um so mehrGelegenheit zur Entwicklung ihres segensreichen Wirkens,als die Mutter des Hauses wirklich eine Hausmutter war,des Beinamens »die Spinnerin« würdig, den ihr dieSage gibt.
Pipin's Sohn, Karl, schlug wieder dem Großvaternach und nahm die Freiheiten in Anspruch, welche derKoran gewährt, zu dessen Lehren sein Freund Harun-al-Raschid sich bekannte. Er wurde, wie wir gesehen haben,nach wenigen Jahren seiner ersten, nach wenigen Monatenseiner zweiten Gemahlin überdrüssig, und erst seine dritte,eine Tochter des alamannischen Herzogsgeschlechtes, Hil-degard mit Namen, wußte ihn für die Dauer zufesseln. Sie gebar ihm vier Söhne: Karl, Karlmannoder Pipin (welch letztem Namen er, obgleich Karl,wie wir uns erinnern, schon von seiner ersten GemahlinHimiltrud einen Sohn dieses Namens hatte, zum Unter-schied von dem Sohne der Hildegard, der Buckelige ge-nannt, später bei seiner Krönung zum Könige von Italiendurch Papst Hadrian I. erhielt), Lothar und Ludwig,und fünf Töchter: Rotrud, Bertha, Gisla, Adel-heid und Hildegard. Diese dritte Gemahlin starb am30. April 783. In demselben Jahre (den 4. Juli) starbauch die Königin Mutter Bertrada, und in demselbenJahre nahm Karl eine vierte Gemahlin, Fastrada, eineTöchter des fränkischen Grafen Radolf; sie gebar ihm zweiTöchter, Theodrada und Chiltrud. Nach ihrem Tode,der am 10. August 794 erfolgte, heirathete er eine fünfte,