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und die fremde Oberhoheit fühlbar zu werden anfing, nachder alten Ordnung der Dinge zurück und dachten aufWiederherstellung des schmerzlich vermißten Nationalkönig-thums, oder auf eigene Selbstherrlichkeit. Da fand esKarl endlich an der Zeit, wenigstens der Häupter der immerweiter greifenden und immer drohender werdenden Bewe-gung sich zu versichern.
Zuerst sollte der Herzog von Benevent in An-griff genommen werden. Zu Unterhandlungen mit ihm eig-nete sich Niemand besser, als Paul Warnefrid. Karlsprach ein Wort mit ihm über die Sache, und diesesWort war der Lusthauch, der die Gluth seines Herzensauf einmal wieder zu lichter Flamme anfachte. Paul wardals Gesandter an den herzoglichen Hos von Benevent ge-schickt , nnd Karl rückte ihm an der Spitze eines gewalti-gen Heeres nach, um feinem Zuspruchs den erforderlichenNachdruck zu geben. Paul aber freute sich seiner Sendungdoppelt, gab sie ihm doch Gelegenheit, dem Zuge seinesHerzens wieder mit Leib und Seele zu folgen und dabeiseinen beiden Gönnern, dem alten und dem neuen, jader ganzen Welt die wesentlichsten Dienste zu leisten. Erübernahm die Sendung und führte sie aus, als wäre ernicht gesendet, und sicherte ihr eben dadurch den glücklich-sten Erfolg. Er kam nack Benevent, als käme er auseigenem Antriebe, und ließ nur wie im Vorbeigehen einesTags die Worte fallen: «dieser Karl dürfte wohl in Bäldemit großer Heeresmacht über dich kommen«! Dabei schil-derte er ihm Karl's Wesen, seine Offenheit, seine Leut-seligkeit, seine Seelengröße, seine Pracht und Macht, undgewann ihn für den Mann seiner Verehrung und Bewun-derung und gab ihm die Wege an, auf denen er auch ihngewinnen könnte, und Arich is schlug diese Wege ein und