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genug an Karl schicken konnten, ihm ihre Ehrfurcht undBewunderung zu bezeugen. Und die Griechen hatten sichdurch den zwingherrischen Wahnwitz ihrer ewigen Bilder-stürmerei, in der nur ihr selbstsüchtiger Zweck für denAugenblick Windstille eintreten ließ, den abendländischen,besonders den italienischen Völkern dermaßen verhaßt ge-macht, daß es noch eine große Frage war. ob nicht geradeeine Verschwagerung mit dem eben so verachteten als ver-haßten Volke den großen Franken um den Besitz bringenkönnte, den er sich dadurch zu sichern gedacht hatte. Erbrach deßhalb mit einem Male die Verbindung ab undließ durch einen seiner fränkischen Großen, mit NamenWinigis, den er dem verdächtigen Herzog von Spoleto,Hildebrand, und dem nun auch schon halb verdächtiggewordenen Herzog von Benevent, Grimoald, alsWächter zur Seile stellte und dem erstern bald dar-nach mit der beschränkten Gewalt eines Grafen zumNachfolger gab, die größten Rüstungen in Unteritalicnbetreiben. Die Griechen aber kamen ihm beinahe zuvor;ihr Statthalter Theodor von Sicilien erschien mit sei-ner Kriegsflotte und setzte seine gewaltige Streilmachl an'sLand, seinem Schützlinge Adalgis zu seiner Statthal-terwürde auch die Statthalterschaft, seinem Kaiser aberganz Italien zu gewinnen. Die Herzoge Grimoald undHildebrand mit ihren Longobarden, auf deren Ueber-tritt zu der Griechenfahne errechnete, und Winigis mitseinen Franken, welche diesen Uebertritt verhinderten, fielenin Kalabrien über sie her und schlugen sie aufs Haupt.Adalgis verzweifelte an seiner Sache und schlug seineGezelte in Konstantinopel auf, allda auf seinen geträum-ten Lorbeeren auszuruhen und in der »ehrenvollen" (?) Stel-lung eines griechischen Statthalters ohne Land abzusterben.