Band 
Sechster Theil.
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den er zum Haupthebel seiner Glaubenspredigt machte,die Krone auf, steckte ihm aber auch das Ziel und ge-dachte die weitere Entwicklung der blutgedüngten Pflan-zung dem stillen Wirken des göttlichen Wortes und desheiligen Geistes zu überlassen. Er legte das Schwert indie Hand des Gesetzes und der Priestcrschaft und sprach:»ich habe das Meine gethan, thut Ihr das Eure." Zu-vor aber nahm er, um der Predigt des Wortes den Weg'zu öffnen und den Rücken zu decken, selbst noch ein prie-sterliches Werk in Angriff, die Bekehrung Wittekind's,des Hauptes aller Auflehnung wider seine und des Kreu-zes Herrschaft. Er zog von Paderborn weg nach demBardengau, an das linke Ufer der untern Elbe, ließ ihn undseinen Freund Als, den Ostfalenführer, die sich jenseitsdes Stromes bei den noch nicht unterworfenen Nordal-bingern verborgen hielten, zu einer Besprechung auffor-dern und gelobte ihnen Straflosigkeit und gestand ihnendie Geißeln zu, die sie sich für ihre Sicherheit ausbe-dungen, wartete aber den Erfolg der Unterhandlung nichtan Ort und Stelle ab, sondern begnügte sich einstweilenmit der Aussicht auf ein glückliches Ergebniß, kehrte, ohnedie Brandfackel wieder zur Hand zu nehmen, über denRhein zurück und schickte von Attiniacum (Attigny an derAisne, zwischen Nheims und Sedan) aus, wo er denWinter zuzubringen und das Maifeld von 786 zu haltengedachte, den beiden Sachsenhäuptlingen durch einen seinerGroßen mit Namen Adalwin die versprochenen Geißelnnur der Einladung, ihn aus der genannten Pfalz zu se-hen, als dem geeignetsten, weil dem verschwiegensten,Platze zu der vorgeschlagenen Besprechung. Und sie folgtender Einladung und besprachen sich mit ihrem Feinde, unddiese Besprechung machte sie zu seinen Freunden, und sie