Band 
Sechster Theil.
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Bernhard, und nach dessen Tode an den unmittelbarvon Utrecht gesandten srisischen Heilsboten Liudger,die Gegend an der Hase, sür welche er das BisthumOsnabrück, ursprünglich Äse- oder Hasebrück oder-bürggründete, an einen andern Schüler von Utrecht, mit Na-men Wiho, die Gegend an der untern Weser, für welcheer das Bisthum Bremen errichtete, an den gleichfallsvon Utrecht gesandten Willehad, die Gegend an derOcker, zwischen dem Harz und der Elbe, den Nordthüring-gau, sür welchen er das Bisthum Halberstadt errich-tete, wieder an Liudger, besonders aber an das vondemselben auf der sächsischen Grenze im Sprengel vonCvln errichtete Kloster Werden an der Ruhr.

Im Ganzen theilte Karl der Große das Sachsenlandin zehn Missionssprengel, von denen neun, undzwar noch größtentheils zu seinen Lebzeiten und von ihmselbst zu selbstständigen Bisthümern erhoben wurden.Dieselben bestanden: 1) aus dem Süden des Westfalen-landes bis zur Lippe, zur Diöcese Cöln gehörig, 2) demGebiete der obern Eins, mit dem Hauptherde Münsteran der Aa, 3) dem Gebiete der Hase mit dem Haupt-herde Osnabrück, 4) dem Gebiete der Diemel mit denHauptherden Eresburg und Paderborn, welch' letzte-res zum Bischossttze erhoben wurde, 5) dem Gebiete dermittlern Weser mit dem Hauptherde Minden an derWeser, 6) dem Gebiete der untern Aller mit dem Haupt-herde Werden am Einflüsse der Aller in die Weser, 7)dem Gebiete der untern Weser mit dem Hauptherde Bre-men an der Weser, 8) dem Gebiete der Ocker und Ohramit dem Haupcheerde Halberstadt, 9) dem Gebiete derLeine mit den Hauptheerden Elze und Hildesheim,welch' letzteres Bischofssitz wurde, 10) dem Gebiete sen-