Band 
Sechster Theil.
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seits, d. h. rechts der untern Elbe oder Nordalbingen, mitdem Herde Hamburg. Untersuchungen anzustellen überJahr und Tag der Erhebung dieser Missionsherde zuordentlichen Bischofssitzen ist ein eitel und zwecklos Be-mühen. So viel steht indessen fest: der dem Bisthum Cölnzugetheilte Missionssprengel, der Süden des Westfalen-landes, wurde nie, die Sprengel von Hildesheim undvon Hamburg erst von Karl's des Großen Sohn undNachfolger, Ludwig dem Frommen, zum besonderenBisthum erhoben, obwohl die beiden letzteren schon vonAnfang an dazu bestimmt waren, und des vorletzten Wiegedie Kirche der benachbarten Ortschaft Elze, wirklich nochvon Karl selbst errichtet wurde. Somit hätte es mit dergewöhnlichen Angabe, daß Karl der Große acht Bisthü-mer im Sachsenlande gegründet, der Hauptsache nach seineRichtigkeit. Viere derselben, Bremen, Minden, Osna-brück und Münster, die beiden erstem zu Westfalen, diebeiden letztem zu Engern gehörig, wurden dem Erzbis-thum Cöln, die vier übrigen, Werden, Paderborn-Hildesheim und Halberstadt, die beiden erstem wieder zu Engern, die beiden letztem zu Ostsalen gehörig,und zwar Hildesheim, das alte Ostsalen im engern Sinne,Halberstadt den erst später hinzugekommenen Nordthüring-gau umfassend, dem Erzbisthum Mainz einverleibt. DieKirche von Hamburg, von Karl dem Großen zum Mis-stonsherde für den Norden des Sachsenlandes, das Volkder Nordalbinger, bestimmt und einem Priester mit NamenHeridax übergeben, den ohne Zweifel Trier ge-sandt, dessen Oberhirte Amalhar die Kirche einweihte,stellte sein Sohn Ludwig mit ihrem Sprengel zur Hälfteunter Werden, zur Hälfte unter Bremen, erhob sieaber bald daraus zum eigenen Bisthum und mit Bremen