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An ibn wandte sich Anskar mit Gesandtschaften, Besuchenund Geschenken. Der deutsche König selbst schickte ihnmehrere Male als Bevollmächtigten an den neuen Herr-scher, und mit eben so viel Eifer als Geschick besorgteder Apostel des Nordens sowohl was sich auf die zwischenbeiden Reichen zu schließenden Friedensverträge bezog, alsauch was sonst zum Frommen dieser Reiche diente. KönigHorich lernte die Treue und den Werth des heiligenMannes kennen und schätzen und bediente sich bald inden wichtigsten Angelegenheiten seines Rathes. Da be-gann ihm Anskar zuzureden, schreibt unsere Quelle,er möchte Christ werden. Er hörte freundlich an, was erihm aus der heiligen Schrift mittheilte, und bekannte,das sei Alles gut und wahrhaft heilbringend; er habe diegrößte Freude daran und würde gar zu gern der GnadeChristi sich würdig machen. Daraus getraute sich der Hei-lige, ihm an's Herz zu legen, er möchte doch dem HerrnChristo den Dienst erzeigen, der ihm der liebste wäre,er möchte gestatten, daß in seinem Reiche eine Kirche er-baut werde, in welcher allzeit ein Priester anwesend wäre,den Samen des göttlichen Wortes auszustreuen, und Jedem,der darnach verlangen würde, das heilige Sakrament derTaufe zu spenden. Der König sagte von Herzen zu undertheilte die Erlaubniß, in einer am meisten dazu geeig-neten und hart an der deutschen Grenze gelegenen Hafen-stadt, mit Namen Sliaswich (Schleswig), wo Kaufleuteaus allen Ländern zusammenströmten, dem Herrn eineKirche zu bauen. Er wies sogar eine Wohnung für denPriester an, der dieselbe besorgen sollte, und stellte esjedem seiner Unterthanen frei, ein Christ zu werden.
Sofort führte der große Bischof aus, was er so langegewünscht und betrieben hatte. Er weihte die erste Kirche