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im Dänenlande zu Ehren der Mutter Gottes Maria undbestellte ihr einen Priester, und alsbald begann die Gnadedes Höchsten reichere Früchte an diesem Orte zu tragen.Denn es lebten schon vorher viele Christen daselbst, diein Dorstadt oder Hamburg getauft worden waren, unddie angesehensten Männer der Stadt zählten zu denselben.Sie freuten sich Alle des Glückes, ihr Christenthum nunöffentlich ausüben zu können. Ihr Beispiel wirkte. Eingroßer Theil des Volkes bekehrte sich zum Glauben undempfing die Taufe. Die Folge davon war, daß nunmehrauch viele christliche Kaufleute aus den umliegenden säch-sischen und srisischen Landen, welche Schleswig frühergemieden hatten, ungekcheut und ungehindert dahin gingenund dadurch sich Güter und Borräthe aller Art im Ueber-flusse daselbst anhäuften.
Da wurde der unermüdete Apostel vom innigsten Mit-leiden auch mit dem Volke der Schweden ergriffen, dasschon längst keinen Priester mehr hatte. Er ging denDänenkönig mit der Bitte an, ob er ihm nicht dazu be-hülslich sein möchte, daß er in die Marken dieses Reichesgelangen könnte. Horich sagte auch das zu. Darauf begannder Apostel mit dem Bischöfe Gauzbert, welcher mittler-weile den Stuhl von Osnabrück bestiegen hatte, über dieVersuche zu verhandeln, welche man anstellen sollte, diePflanzung des Christenthums im Schwedenlande wiederzu erneuern. Gauzbert erwiederte, er für seine Person seidaraus vertrieben worden und könne nicht mehr dahinzurückkehren, seine persönliche Erscheinung würde nur eineneue Verfolgung hervorrufen und dadurch die niederge-worfene, aber immer noch nicht erstickte Saat vollends inden Grund treten. Zweckmäßiger dürste es sein, Anskar,der diese Sendung zuerst übernommen und ein freundliches