„ schlachtet *), schau ich in den See nieder, und in„ das jenseits liegende fruchtbare Bcrggeland. „ Beson-ders aber rührte ihn die Lage des schon benannten Uster-baches , und das gerade vor Greifensce über gelegeneherrliche Mauer-Holz. „Wenn ich „ (sagte er mir imSeptember An. 1779.) -- ein Maler wäre, ich wollte„ beyde so schön malen als Geßner. „ Da war esseine größte Wollust , in Feld und Wald herumzustrei-fen ; sich im Sommer in der See zu baden ( schwimmenkonnte er nicht) , und noch lieber im Winter über die-selbe auf den Eisschuhen zu laufen. Gelinde Witterungin dieser Jahrszeit vereitelte darum allemal seinen sehn-lichsten Wunsch. Von dem Vergnügen des Vogelstellersund des Waidmanns machte er sich die größte Begriffe,ohne selber daran Theil zu nehmen. Noch kannte er dieMühseligkeiten des menschlichen, auch des kindischenLebens nur aus fremder Erfahrung , wenn er z. B. dasElend der armen Bauernkinder sah ; Er war , nach sei-nem Sinn, eine glückliche Ausnahme. Hinwieder bil-dete er sich doch unter ihnen seine ersten Ideen von dernatürlichen Gleichheit des Menschen aus : „ Wenn ich „(spricht er in dem angeführten Aufsätze) „mit dem Tuch„ um die Hüften , und jene hingegen mutternackt bade-„ ten, so lernte ich dadurch , daß der Vornehme eben„ die Gliedmaasscn wie der Geringere hätte, und daß„ eben darum dieser sie nicht zu verbergen brauchte.» Ein Junge, der gerne den Bauern die Bäume plün-„ derte, unterrichtete mich ohne sein Wissen, daß die» Früchte des Waldes und des Gartens für die Men-» schen , und nicht bloß für die Herren geschaffen wa-» reit , und daß die Theilung der Güter wohl ohne„ Beystimmung der Armen vorgenommen worden. „ —Der Knabe Lodmer hatte zum Vertrauten seiner unrei-*) Tr heißt »och itzt der Arodobühel.
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