Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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Unterm yten Junius baten ihn Lreitingcr und Ha-genbuch um Nachricht : Ob nicht zu Genf ein Gelehr-ten - Journal herauskomme ; wer es allenfalls besorge;wie es eingerichtet sey; ob es blosse Auszüge , oder auchUrtheile enthalte, u. s. f. Schon damals hatten diesebeyden im Sinn etwas Aehnliches zu unternehmen.

Unterm i8ten Junii schrieb Lodmer wieder an Nei-ster insbesonders : Praetulerim justus sermones Gene-veniium vestris. (Er hatteXsürretin predigen gehört.)Illi aures non pinguefaciunt, neque laedunt h bon sene ,identificatis typationibus infirmi cerebelli. Non locumhabent ridiculas torsiones & asnigmatica mysteriaeorum , qui Sacras Litteras reddunt mythologiam gen-tilem ; qui verbis falso sublimia mentitis veritatem ob-nubilant Sermocinantur Genevenfes ut intelligam ,mecumque insimus populi ; non implicant fe obftrusisnobisque non concessis notionibus de Numine. Evan-gelii veritates & virtutes praedicant puras putas qtqueamabiles , non severas & pene rusticas. Ad Deumevehunt Dei, justi, honesti amantes; sed hanc pietatem& amorem non involvunt terminis epithetis , quosnon capis , & desperas attingere te poste. Eu quodimiteris qui sapis. Man sage mir : Wie mancher aus-gebildete Gelehrte des damaligen Zeitalters in deutsch-und welschen Landen hatte diese Stelle des zwanzigjäh-rigen Lodmers schreiben können? In demselben Briefbefanden sich i°.) Ein Epigramm:

Superba

solch Den: durch einen guten Freund übersetzen lassen; und hier»nächst versprcch' ich ihnen : So dald Bodmer auf seinen ReisenMores gelernt und nach Hanse kömmt, wird man ihn seltenmehr anders, als in sauer schönen Mutterspra kc, oder dannin der noch hübschern ( wer kennt sie nicht , ohne daß ich ti*nenne?) reden hören.