Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
JPEG-Download
 

Nro. VII.

Im XXI. £>isc. des dritten Zt>eilö der N-rh'er*sDts»Course sagt Holbein (das Biatt ist von Bodmer undVreitinger gemreinschaftlich verfaßt:) „Ich muß hier„ eine Partikul-aritat von meiner Figur entdecken , die„ ich lieber in pietto behalten würde, wenn sie nicht diem„ te , den Ursprung meiner Cottcrie ju bemerken.„ Mein Antlitz ist nicht gar so lang als breit, und mei-„ ne Freunde flattieren mir, daß es dem Coittrefey,„ das der Englandische Zuschauer von dem seinen gemacht„ hat, proporeionirt sey. Diese unachtbare Aehnlichkeit„ hat uns die ersten Gedanken aufsteigen gemachet, daß» wir dem Schweitzerland einen Zuschauer geben woll-„ ten. Es ist mir verdrießlich , daß ich diesen gemeinen„ und niedrigen Anfang unsrer kleinen Republik erzählen„ muß. Ich hatte ihr lieber nach dem Exempel andrer„ Staaten und Republiquen einen stolzen Ursprung„ gegeben , und eine Erscheinung des Apolls erdichtet,» der uns auf dem Parnasio schlafen lassen, uns aus„ dem Brunnen Hippocrene einen Rausch zugetrunken,„ und eine vertraulicl)« Communication zwischen uns und„ den Musen gepflanzt ,■ wie etwann vor alten Zeiten„ zwischen Numa und der Göttin Egeria gewaltet hat.„ Aber ich kann nicht verneinen, daß in der Chronick» unsrer Cottcrie nichts dergleichen gemeldet werde; man„ findet darin«e von diesem Artickcl nichts mehr als diefolgenden Worte Bl. z. Unser Endschluß nach drin,, Ellgklländischen Zuschauer Discourfe zu schreiben,

» wäre in feinem Ansang nichts anders als ein feit-» samer Caprice, der unsern so verwegenen als neugie->- rigen Hcnnor gleichsam angefüllet hatte, nachdemeiner die Anmerkung gemachet, daß * * * den Engel-,, landischen Autor (*) mit feiner kurzen Stirne, und') Addisan.