Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
JPEG-Download
 

103

iS^&EäBSHV

„ stillem kurzen Rin repräsentiere. Es hätte aber„ beynahe eine Furcht die uns darauf einnähme, daß„ wir eine Starrheit begiengen, unser Projekt wieder„ zerstreuet, wenn uns nicht der Geist eines starken„ Meines, von dem wir erhitzt waren , den Muth„ vermehrt, und die Scham eine c»arrheit zu thun„ verjagt hätte. Die Idee einen Zuschauer in der„ Schwcitz zu haben, eine Menge Projekte von neuen„ Tours, oder Abänderungen der Scenen unsers„ Werkes, die Scltzamkeit unsers Lapprice selbst,„ charmicrten uns so sehr, daß hernach die Schwier„ riakeitcn, welche unsern« vorhaben in den weg ge-„ legt wurden , wiewohl sie «nühesam waren , doch„ nicht so v'.cl ver-nochten, daß wir es verlassen„ hätten , u. s. f. „

Ich hielt diese Stelle von der ersten Veranlassung desCittennralcrs immer für Fiktion, als mir durch die Gunstdes Predigers an hiesiger französischer Kirche, CasparGcßncrs, eines «vürdigen Schwiegersohns des feel. Ca<nonikus Breitinger, ein von diesein letzter» geschriebenesTagebuch der Gesellschaft der Mahler in die Handfiel, worinn ich zwar die obcnairgczogene Stelle nicht,aber gleich Arrfangs die Notitz fand : „ Eine uinstandlie„ che Nachricht von dem Ursprung dieser Gesellschaft fin-„ bet der curieuse Leser in dem Zten Theil ihres Werkes„ I)ist. XXI. Bl. 152. segg. „ Der Leser mache nundaraus nach Belieben, was er will.

In dem nämlichen Blatte der Mahler heißt es weiter,„ Derjenige, der sich des RUDEENS Namen gegeben„ hat, „ (dieß war immer Bodmer, nur wenige MaleDreitinger rnit ihm zugleich) „ist der erste gewesen der* vorgeschlagen , daß wir uns mit Namen der Mahlernu unterscheide:! wollten. Wir stuhndcn nicht lange an,p ihn» zu folgen , nachdem er uns beredet hatte, daß die