woll den Vcrräthern den Lohn geben im hölli-schen Feur.
1614. den 2. Dezemb. Freytag zu Abend war meine Frauvoll Wein , und mich hungerte es. Also schlug ichihr den linken Schenkel ab. Also waren wir einsmit unserm Schaden.
1618. Ist übermalen ein Aufruhr in unserm Land besche-Heu. Beynahe alle Fandst Gemeiner III. Bündesind zusammenzogen. Da hat man ein Strafgerichtzu Tusis zu halten : Etstch lassen mit dem Schwerdrichten : Andere so Gemeinen Landen ihr Geld undZukommen gestohlen , an Ehr und Gut höhlich ge-straft. Daß Got erbarm , der armen Lüt ! Hilftalles nül. Bessers Got , Amen.
1622. Den 12. Ienner ist mein Weib E. seliglich InGot verschieden rc. —
1622. Den 8ten May hab ich meine Hausfrau A. W. zurEhe genommen. Daß Got erbarm, des unglückhaf-tigen Tags.
V.
Von der Auswahl eines Ehegatten.
Fortsetzung.
( S. Mus. Zul. S. 8z. u. f. )
verstehest mich übrigens wohl ; denn du kennstmeine Grundsätze: Ich bin nichts weniger als des Sinns,daß ein Mädchen bey dem blossen Wort Ehe einen züch-tigen Schrey lassenoder die Junggesellen den Hut fürsGesicht nehmen sollen. Ich halte nichts auf dem Festge-sichterschnciden; auch nicht wenn von den heiligsten und