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ehrwürdigsten Dingen diie Rede ist — auch nicht wenn dieEhe ein Sacrament War e, wie unsre Bruder die Papistensagen ; sie ist indessen , weiß Gott, nicht viel weniger«Eine ursprüngliche und) von allen weisen Gesetzgebernsanctionirte Anordnung Der Natur und ihres anbetenswür-digen Urhebers, verdienn doch wol, daß neuausgcpackteBürger mit Anstand von ihr reden : Sind sie doch in ih-rer Seele überzeugt, daß sie wenigstens aufs Rahthausspatzieren müßten , wenn sie nur die geringfügigste Po-liceyverordnung mit dem Spott und Hohn begeiferten ,wie sie es bisweilen mit dem Ehestand thun.
VII. Aber da heißt es auch: Hochmuth kömmt vordem Falle. Solche Helden gleiten nicht selten in eineHeyrath die sie vor der ganzen Stadt lächerlich und ver-ächtlich macht : Es sey nun, daß durch den vertrautenUmgang mit dem ersten beßten Weibsbild, das sich ih-nen preißgiebt , einmal aus Spaß Ernst wird; und siedoch dann halb aus Mitleid, halb um Eclat zu vermei-den , das Ding behalten, aber nirgends produciren dür-fen ; oder hinwieder daß sie sich endlich entschliessen, ir-gend eine reiche Meerkatze zu freyen , und an ihr einenMeister finden, den sie wol nie vermuthet hatten. Inbeyden Fallen find sie die Narren ihrer allereigenstenGrundsätze. Aus pur lauterer Verachtung des Ehestandsheyrathen sie Loch zuletzt; treten aber ihre Parthey so un-sinnig wie möglich. Der erste tröstet sich damit : DieMeine ist dumm, ich habe sie aus Erbärmde genommen;sie wird sich ducken ! Weißt er aber nicht, daß geradedie schaafsmäßige Geduld einer Frau in die Harre auchden stärksten Mann—durch Eckel tödten kann? Der an-dre ist hinwieder thörigt genug , und wähnt, die Schäl-ke lassen sich von den Philosophen zu Paaren treiben;und am End könne man um des Gelds und der ange-sehnen Familie willen etwas verschmerzen ; zumal wenn
man