Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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^ zulesen , was werth ist daß Mais auf die Nachwelt„ bringe; und die Wahrheit unter zwey Erzählungen,„ die wider einander laufen , zu entdecken. Sie be-trachten die Handlungen und dir Reden welche der„ Registrator aufgeschrieben hat ; sie meditiren darüber,und formiren also den Begriff von dem Humor und,, der Politique eines Volkes oder emer PersonUnterdie Original-Historiker zählt er soiche, welche an denBegebenheiten , die sie erzählen, Antheil gehabt, es seynun daß sie selbst eine Hauptperson dabey gespielt, oderdoch mit einer solchen intercßirt gewesen : ,, Die princi-„ pale Qualität der Historicorum vcn dieser Classe (sagt:3 B.) ist diese, daß sie durch eigene Erfahrenheit ihren,3 gesunden Witz in dem Articul, den sie zur Materie ihrer„ Historie genommen haben , gcscharfet und gcrcinigct,3 haben Dann redt er von dem Werth guter Cha-racktcrschilderung in der Geschichte, und führt diese Ma-terie weitläufig aus: -3 Weil er hoffen darf, daß seine» Erinneruingcn einen glücklichen Einfiuß über die hcuti-33 ge Historie seines Vaterlands können haben 33. Zudem End ainalysirt er Sallusts Charakterisirung von Ca-tilina mit vielem Scharfsinn. Zuletzt macht er den Ver-lach einer kurzen Nationalschilderung des Schweitzers,die sich damit schließt : „Seine Dapferkeit besteht in sei-,3 ncr (körperlichen ) Stärke; seine Wissenschaft ist in,, den Trieb der Natur und die Satzungen der Vor-„ fahren eingeschlossen

Das sechste Blatt hat Sprache und Styl zum Ge-genstand , und handelt solchen ungemein scharfsinnig ab.Ich bemerke daraus nur folgendes : ,, Die Klarheit und33 die Reinigkeit der Rede hangt vornehmlich von dem33 rechten Gebrauche der Partickeln ab. Wenn sie ohne,, Verstand und auf gut Glück hin gcsctzet werden, so33 wird die Rede dunkel, unordentlich ünd schwach 3,.-°