Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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„ man wohl glauben, daß man in nachfolgender Zeit» niemal mehr 80. oder mehr Ellen Band an einer Wei;,, berkappen finden werde ? Sollte man mich wohl versi;„ chern können , daß die Höffler hinfort ihrer fuchsro;» thcn Mänteln entladen würden? Ich glaube aber,„ wenn man schon vorhätte solches zu thun , so wurde„ man wohl Mühe haben es ins Werk zu setzen ; und„ ich kann mir bisher nicht einbilden, daß die hochwür;„ dige Zunft der Canonicorum starke Critic dulden wer;„ de, weil ein jeder aus dem scharfen Collegio der Cen-„ koren sich die Freyheit giebet, nach Belieben durch;»;„ streichen. Mein stumpfes fuäicium reicht nicht so weit,» daß ich sehen könne , wie ein guter Spectateur in §ü;» rich sich losire« könne; nicht als wann es in der Schwcitz,, an Materie fchlete, sonder weil die Respublicae einen» solchen Menschen nicht leiden werden. Wie will einer,» der im Publico Befürderrng hoffet, diesem und jenem„ die Wabrheit vor Augen legen? Wo will sich ein» Spectatear in der Schwcitz verbergen , daß er nicht» alsobald wie ein Nachteul von den übrigen Döglcn zer;„ rissen wurde. Der beßce Spestateur in Zürich ist der„ Wachter auf dem Grendel, *) welcher die Vergnügung» hat zu sehen, wie man bey dieser Frühlingszeit den„ gelben Butter und die fetten Glarnergeissen den See» hinabbringt; und dann der Inkpeökor **) auf dem„ Münsterplatz bey den Schwaben--Kornwägen, u. s. f.»Der Rest ist elend. — Der zweyte Brief war 1s Picquantunterschrieben. In demselben wird das erste blro. derMalerdifcourse seicht genug beurtheilt , und am Endwerden die Verfasser erinnert: » i) Nicht zu viel auf sich» selbst zu halten. 2) Sich selbst voraus wohl erken;-i nen zu lernen. 3) Den i’edantifmum besser zu studi;s ) Dem Seechor.

«•») Der Eschorus des Collegii Alumnorum.